Benzinpreise

Themen die nichts mit dem Hallenradsport zu tun haben

Benzinpreise

Beitragvon uhu » Di 18.05.2004, 12:16

Sind die Benzinpreise nicht viel zu teuer. Früher hat man sich aufegeregt, dass es teurer als eine Mark wurde, dann über zwei Mark und jetzt schon fast 1,50 Euro!!!

Das wurde mir von meinem Bruder gemailt. Unbedingt durchlesen und mitmachen und an andere weiterleiten!!!
> > BITTE LESEN UND WEITERLEITEN !!
> >
> > Kontrolle der Benzinpreise
> > Wie es wirkt, werden die Benzinpreise bis zum Sommer ein absolutes
> > Rekordhoch erreichen - lt. Experten etwa 130.9 Ct. für einen Liter
> > Normalbenzin oder mehr. Ihr wollt, dass die Benzinpreise sinken? Das
> > bedarf
> > einer intelligenten und vor allem gemeinsamen Aktion. Phillip Hollsworth
> > hatte die folgende Idee, welche VIEL MEHR SINN MACHT, als Vorschläge, wie
> > das man an einem
> > bestimmten Tag nicht tanken soll (wie schon mehrfach vorgeschlagen
> > wurde).
> > Die Ölfirmen lachen darüber, weil sie genau wissen, dass wir uns nicht
> > endlos selber "wehtun", indem wir kein Benzin kaufen. Irgendwann
> > müssen wir wieder tanken. Diese Idee ist mehr eine Umbequemlichkeit für
> > uns, als dass sie den Mineralölfirmen schadet. Aber diese neue Idee kann
> > wirklich helfen den Benzinpreis zu senken - deshalb BITTE LESEN UND
> > MITMACHEN!!! Wir müssen den Mineralölfirmen zeigen, dass wir - die Kunden
> > -
> > die Macht haben, und nicht umgekehrt. Mit ständig steigenden Benzinpreisen
> > müssen
> > wir, die Kunden anfangen zu handeln. Die einzige Möglichkeit, die
> > Benzinpreise nach unten zu zwingen ist in dem wir einzelnen Gesellschaften
> > finanziell weh tun in dem wir DEREN Benzin nicht kaufen. Die kann
> > grossen Einfluss auf die gesamten Benzinpreise haben und evtl. einen
> > Preiskriegerzwingen.
> >
> > Hier ist die Idee: Für den Rest des Jahres KEIN BENZIN MEHR BEI DEN BEIDEN
> > GRÖSSTEN ANBIETERN KAUFEN (SHELL
> > UND ARAL)!!!!! WENN SIE KEIN BENZIN MEHR VERKAUFEN SEHEN SIE SICH
> > GEZWUNGEN
> > DIE PREISE ZU SENKEN UM DIE KUNDEN WIEDER ANZULOCKEN. Wenn die beiden
> > Großen die Preise senken, werden die anderen
> > Firmen folgen müssen. Wenn sie dann die Preise wieder erhöhen, geht das
> > Spiel
> > von vorne los. Um mit diesem System erfolgreich zu sein, müssen möglichst
> > viele
> > Leute
> > davon wissen. Also schickt diese eMail an alle die ihr kennt. Ich
> > schicke sie an ca. 30 Leute - wenn ihr sie dann auch wieder an 20 oder
> > mehr versendet und die auch wieder, wird sich die Zahl der Empänger
> > sehr sehr schnell potenzieren und in kürzester Zeit mehrere Millionen
> > Menschen erreichen können.
> > Wenn wir zusammenhalten können wir was erreichen - und nur dann!
> > Wir, die Kunden haben die Macht und nicht umgekehrt!!!!!
> > BITTE HALTET ALLE DURCH BIS SIE IHRE PREISE SENKEN UND UNTEN
> > HALTEN. DIESES SYSTEM HAT SCHON IN ANDEREN LÄNDERN FUNKTIONIERT (z.B.
> > KANADA, wo dadurch der Preis um fast 12 Cent pro Liter nach unten
> > gezwungen
> > wurde) INSBESONDERE IN DER ZEIT DER ANSTEHENDEN FEIERTAGE UND
> > SOMMERFERIEN KÖNNEN WIR VIEL ERREICHEN. DIE FIRMEN LIEBEN SOLCHE
> > EREIGNISSE.
uhu
 

Re: Benzinpreise

Beitragvon Walli » Di 18.05.2004, 12:39

Henrik Krumbholz hat geschrieben:Sind die Benzinpreise nicht viel zu teuer. Früher hat man sich aufegeregt, dass es teurer als eine Mark wurde, dann über zwei Mark und jetzt schon fast 1,50 Euro!!!

.............
> > EREIGNISSE.
[/quote]


Eigentlich eine gute Idee, nur sollte man nicht nur an dieser Stelle (Mineralölkonzerne) ansetzen. 70% der Preistreiberei sind Steuern!! Von demnach zur Zeit ca. 1,20 Euro für 1 Liter Super kriegt der Mineralölkonzern nur ca. 35 Cent, der Tankstellenpächter von diesen 35 Cent ca. 5 Prozent, macht 1,75 Cent.

Man sollte sicher so eine Aktion unterstützen jedoch viel mehr an der großen Schraube mal ansetzen. Es kann wohl icht sein, dass zig Milliarden Steuergelder, die hauptsächlich vom Autofahrer einkassiert werden, für unsinnige Steuerausgaben verschwendet werden... Genug vernünftige und praktikable Vorschläge liegen der Regierung vor, jedoch sitzen die ja auf so einem hohen Ross, dass man bis da oben nicht schreien kann. Aber kein Wunder, die Herrschaften fahren ja kein Auto bzw. lassen sich ihr Auto, Ihre Flugzeuge etc. von uns bezahlen.

Ich persönlich tanke im Übrigen schon immer bei Nicht-Marken-Tankstellen. Irgendwie hab ich ne Allergie gegen Aral, Shell oder Esso 8) ...
Die Qualität des Kraftstoffs ist sowieso bei allen Tankstellen die selbe, da der Kraftstoff aus der selben Raffinerie kommt. Also, 1 Cent pro Liter sparen, die großen Tankstellen meiden und die Kleinen unterstützen! :-)

Ansonsten: Apropos Auto, wer ein Auto sucht, bitte melden, sitz ja an der Quelle. :lol:
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Beitragvon Daniel (Willi) » Di 18.05.2004, 14:07

das habe ich auch mal per email bekommen .


Die Benzinpreise sind echt viel zu hoch, das kann sich doch so ein armer Schüler wie ich sich gar net leisten !
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Beitragvon pifi » Di 18.05.2004, 22:04

Wer hat diese E-Mail eigentlich nicht bekommen :?:

Trotzdem glaube ich nicht, daß so die Preisgestaltung beeinflusst werden kann.

@Daniel (Willi):
als ich noch zur Schule ging bin ich nur Fahrrad oder Bus gefahren.
Weil ich mir nicht mal ein Auto leisten konnte.

Heute fahre ich wieder Fahrrad, um mir mein Auto leisten zu können :roll:
wenn ich groß bin, will ich auch 'ne Sig
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Beitragvon Tobi » Di 18.05.2004, 22:17

das benzin is echt ganz schön teuer!. der liter normal kostet bei uns 1,169 - die haben doch was an der waffel! und quarken die immer was von unsicheren märkten - totaler quatsch! alles geldschneiderei! :evil:
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Beitragvon uhu » Mi 19.05.2004, 11:54

@ pifi: Aber man kann es doch probieren, oder? Kostet doch nichts (naja eigentlich schon :) )
uhu
 

Beitragvon pifi » Mi 19.05.2004, 21:32

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

Deshalb tanke ich zum Bsp. bei ARAL um die Ecke.
Die nächste freie Tanke ist mind. doppelt so weit weg.
Wenn ich unterwegs bin, tanke ich wenn das Lichtlein angeht.
Dann frag ich mich auch nicht erst zur nächsten Freien durch.

Daran wird dieser Aufruf meines Erachtens scheitern.

WENN SIE KEIN BENZIN MEHR VERKAUFEN SEHEN SIE SICH
> > GEZWUNGEN
> > DIE PREISE ZU SENKEN UM DIE KUNDEN WIEDER ANZULOCKEN. Wenn die beiden
> > Großen die Preise senken, werden die anderen
> > Firmen folgen müssen. Wenn sie dann die Preise wieder erhöhen, geht das
> > Spiel
> > von vorne los

Das zeigt mir ebenfalls die Aussichtslosigkeit dieser Aktion an.
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Beitragvon Daniel (Willi) » Do 20.05.2004, 00:35

@pifi

ich habe es 25km bis in die Schule, da is es sehr schwer mim Fahrrad zufahren und mit dem Bus/Zug dauert die Fahrt 1-1.30 Stunden

und das is mir eindeutig zu lang, so bin ich auf mein Auto angewiesen, also meistens
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Erdgas als Alternative

Beitragvon Daniel Laucht » Mo 18.12.2006, 23:45

Erdgas als Alternative

Wir haben uns im November letzten Jahres einen Opel Combo mit Erdgasantrieb angeschafft und sind bisher sehr zufrieden damit.

Das Fahrzeug hatte zwar einen höheren Anschaffungspreis, bei Übergabe haben wir aber vom hiesigen Erdgasanbieter einen Tankgutschein für 800 kg Erdgas (*) erhalten.

Wer gerne sportlich fährt, sollte am besten weiterhin herkömmliche Antriebe nutzen, den Unterschied merkt man(n).

Für jemanden, der bei der Unterhaltung sparen möchte und auch etwas für die Umwelt tun möchte, ist Erdgas eine echte Alternative.

Kleiner Nachteil: je nach Fahrweise, Beladung, etc. reicht eine Erdgasfüllung plus Benzinreserve etwa 250 bis 300 km. Da Erdgastankstellen noch nicht überall vorhanden sind, wollen weite Touren gut geplant sein.

(*) wir haben damit circa 20.000 km gefahren
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Beitragvon doc » Di 19.12.2006, 02:45

sind ergasautos angesichts der extrem steigenden gaspreise eine wirklich lohnenswerte alternative, daniel?
SpongeBob: "Warum schaust du auf einen Fernseher, der noch nicht einmal an ist?"
Patrick: "Meine Fernbedienung ist kaputt."
SpongeBob: "Du könntest einfach aufstehen und ihn anmachen."
Patrick: "Es gibt keinen Grund überzureagieren."
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Beitragvon Lottes der Motzer » Di 19.12.2006, 07:39

wir haben einen Erdgasfuhrpark seit über 10 Jahren, auch Transporter
(das Auto wo ich fahre wurde im Mai 1996 zugelassen)

am Anfang war ich sehr zufrieden, jetzt ist die Technik veraltet,
die Autos, (trotz regelmässiger Wartung) bocken oft,
es sind keine Orginalerdgasautos, sondern umgebaute VW´s,
der Benzintank ist wie im normalen Auto, aus diesem Grund fahren wir nun oft mit normalem Benzin.
die Entfernung spielt bei uns auch nicht die Rolle, fahren vorwiegend im Stadtbereich.
es ist trotzdem eine gute Alternative !
aber auch das Erdgas geht aus!
für die Zukunft sollte man sich was anderes überlegen !!!!!!!!!!
Der Ball muß rollen !!
aber schnell !!
lang lebe der Speichenschlüssel!!
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Beitragvon Daniel Laucht » Mi 20.12.2006, 11:30

doc hat geschrieben:sind ergasautos angesichts der extrem steigenden gaspreise eine wirklich lohnenswerte alternative, daniel?


Für uns ist es eine lohneswerte Alternative gewesen.

Wir hatten zwar einen höheren Anschaffungspreis für das Fahrzeug, folglich eine höhere Leasingrate als bei unserem vorherigen Opel Combo mit "normalem" Antrieb, dafür haben wir 800 kg Erdgas geschenkt bekommen, mit denen wir innerhalb eines Jahres 20.000 km zurückgelegt haben.

An "unserer" Ergastankstelle in Biedenkopf zahlen wir im Moment 90,0 ct pro kg. Der Gaspreis wurde vor einigen Monaten um 3,0 ct nach oben angepasst. Das ist bisher (leider) auch die teuerste Erdgastankstelle, die ich kenne. Zum Jahreswechsel ändern sich zwar die Gaspreise, die Abnahme für Kfz betrifft das aber nicht. An der nächstgelegenen Erdgastankstelle in Marburg (30 km entfernt) kostet das kg nur 78,9 ct. Hier ist der Preis schon seit längerem konstant. Hängt wahrscheinlich auch mit dem Anbieter (Stadtwerke Marburg) zusammen. In Marburg fahren mittlerweile ein Großteil der Stadtbusse mit Erdgas und deshalb können die dort größere Mengen günstig einkaufen und wieder günstig verkaufen.

Wie gesagt, wir sind sehr zufrieden mit dem Erdgasfahrzeug. Es ist bisher auch nicht anfälliger gewesen, wie ein anderes Fahrzeug. Wir hatten erst eine Reparatur - wegen defekter Gaseinspritzung. Kann einem Benziner auch passieren. Das ein Fahrzeug mit Erdgasantrieb nicht so spritzig ist, wie ein Benziner, nehme ich für die Tatsache volltanken für circa 15,00 Euro gerne in Kauf. Mal abgesehen davon, das wir mit dem Modell Combo sehr zufrieden sind. Prima Familienkarre!
Daniel Laucht
 

Beitragvon untermieter1 » Do 21.12.2006, 22:07

Also ich fahre meinen mit Autogas (LPG).
Da kostet der Liter ca. 55-60cent, man braucht jedoch ca. 15% mehr als mit Benzin.
Der Tank befindet sich in der Reserveradmulde und die Fahrleistungen bleiben auch so wie sie vorher waren.
Die Reichweite ist auch so groß wie mit Benzin.
Umrüsten geht bei jedem Benziner, kostet ca.2000€ und hat sich nach gut 30.000km wieder amoratisiert.

Sorry Daniel, aber wenn du jemanden zum Sparen überreden willst ist Autogas die bessere Alternative.

+ jeder Benziner kann umgerüstet werden
+ Umrüstung kostet weniger als eine Erdgasumrüstung
+ Tank in der Reserveradmulde (kein Platzverlust im Fahrzeug)
+ Reichweite 500-600km (Erdgas nur 200-300km)
+ Autogas hat nur 8Bar Druck, Erdgas hingegen 200Bar (gefährlich, obwohl sie eigentlich auch sicher sind)
+ Es gibt 2200 Autogastankstellen und nur etwas über 700 Erdgastankstellen
+ Der Wert des Fahrzeuges steigt durch die Umrüstung
+ Kein Leistungsverlust mit Autogas (Ergas ca.20% Verlust)
+ Umweltschondend :wink:
ps.: Erdgas gibt es NUR in Deutschland. Alle anderen Länder vertreiben nur Autogas. Und mit einem 15 Liter Benzintank hat man kaum eine Chance in den Urlaub zu kommen oder?

Also wer viel fährt, für den ist Autogas sicher eine Alternative. Ich bewege mein 2.8 Liter 6 Zylinder mit 6€/100km.
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Beitragvon Walli » Mi 27.12.2006, 08:45

untermieter1 hat geschrieben:Also ich fahre meinen mit Autogas (LPG).
Da kostet der Liter ca. 55-60cent, man braucht jedoch ca. 15% mehr als mit Benzin.
Der Tank befindet sich in der Reserveradmulde und die Fahrleistungen bleiben auch so wie sie vorher waren.
Die Reichweite ist auch so groß wie mit Benzin.
Umrüsten geht bei jedem Benziner, kostet ca.2000€ und hat sich nach gut 30.000km wieder amoratisiert.

Sorry Daniel, aber wenn du jemanden zum Sparen überreden willst ist Autogas die bessere Alternative.

+ jeder Benziner kann umgerüstet werden
+ Umrüstung kostet weniger als eine Erdgasumrüstung
+ Tank in der Reserveradmulde (kein Platzverlust im Fahrzeug)
+ Reichweite 500-600km (Erdgas nur 200-300km)
+ Autogas hat nur 8Bar Druck, Erdgas hingegen 200Bar (gefährlich, obwohl sie eigentlich auch sicher sind)
+ Es gibt 2200 Autogastankstellen und nur etwas über 700 Erdgastankstellen
+ Der Wert des Fahrzeuges steigt durch die Umrüstung
+ Kein Leistungsverlust mit Autogas (Ergas ca.20% Verlust)
+ Umweltschondend :wink:
ps.: Erdgas gibt es NUR in Deutschland. Alle anderen Länder vertreiben nur Autogas. Und mit einem 15 Liter Benzintank hat man kaum eine Chance in den Urlaub zu kommen oder?

Also wer viel fährt, für den ist Autogas sicher eine Alternative. Ich bewege mein 2.8 Liter 6 Zylinder mit 6€/100km.


Nur mal zur Überlegung: Wenn alle Auto- oder Erdgas fahren würden... auf welchen Straßen würden wir dann eigentlich fahren?? *malindenraumwerf*
Wolf-Dieter Poschmann bei der An-Moderation der Fußball-Nationalspielerin Nia Künzer: "Und ich begrüße die deutsche Spülführerin..."

Kommentar von Stefan Raab: "Der Teller ist rund und der Abwasch dauert 90 Minuten!" :-)
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Beitragvon Daniel Laucht » Fr 29.12.2006, 11:25

untermieter1 hat geschrieben:Sorry Daniel, aber wenn du jemanden zum Sparen überreden willst ist Autogas die bessere Alternative.


Überreden möchte ich niemanden!!! Durch meine Beiträge zu diesem Thema habe ich "nur" eine Alternative zum Sparen aufzeigen wollen.

Bis zu deinem Beitrag wusste ich z.B. nicht so viel zum Thema Autogas. Sehr interessant, was du da alles geschrieben hast. Vielen Dank!
Daniel Laucht
 

Beitragvon Daniel Laucht » Fr 29.12.2006, 11:26

Walli hat geschrieben:Nur mal zur Überlegung: Wenn alle Auto- oder Erdgas fahren würden... auf welchen Straßen würden wir dann eigentlich fahren?? *malindenraumwerf*


Kann deiner Frage nicht ganz folgen!

Auf welchen Straßen? Die Straßen bleiben doch dieselben, oder? Also, geteerte Straßen, Feldwege mit Schotter, etc.

Würdest du deine Frage bitte deutlicher formulieren.
Daniel Laucht
 

Beitragvon Walli » Fr 29.12.2006, 15:56

Daniel Laucht hat geschrieben:
Walli hat geschrieben:Nur mal zur Überlegung: Wenn alle Auto- oder Erdgas fahren würden... auf welchen Straßen würden wir dann eigentlich fahren?? *malindenraumwerf*


Kann deiner Frage nicht ganz folgen!

Auf welchen Straßen? Die Straßen bleiben doch dieselben, oder? Also, geteerte Straßen, Feldwege mit Schotter, etc.

Würdest du deine Frage bitte deutlicher formulieren.



Mal versucht in Kürze zu verdeutlichen (bei dem komplexen Thema schwer möglich):

Erd- sowie Flüssiggas (auch Autogas genannt) ist in Deutschland steuerbegünstigt, d.h. auf dem Erdgas- bzw. Autogaspreis wird bei weitem ein nicht so hoher Steuersatz erhoben wie auf Benzin- bzw. Dieselkraftstoff. Nur durch diese Steuerbegünstigung kann Erd- und Autogas überhaupt so günstig angeboten werden, weil die reine Herstellung von Gas ist leider deutlich teurer als die Herstellung von Benzin oder Diesel.

Der Straßenbau bzw. die Erhaltung des Straßennetzes (dabei spielt es keine Rolle, ob es Landesstraßen oder Bundesstraßen sind) sowie auch ein Großteil der Finanzierung des Schienennetzes (!) wird jedoch finanziert durch die Steuereinnahmen, die unmittelbar durch die KFZ-Nutzung erzielt werden (also durch KFZ-, Mineralöl-, Öko-, Mehrwertsteuer...). Dabei sind die Einnahmen durch die KFZ-Steuer (die ja auch bei Gasfahrzeugen gezahlt wird) im Vergleich zur Mineralöl- und Ökosteuer relativ gering. Sollten also alle Autofahrer auf den Erd- bzw. Autogasantrieb umsteigen (oder auch Wasserstoff, Biokraftstoff, Solar oder viele andere alternative Energieträger), würden kaum noch Steuereinnahmen erzielt und somit auch kein Geld mehr für Straßenbau vorhanden sein. Somit würden die Straßen zerfallen und man kann mit den Erd- und Autogasfahrzeugen nicht mehr über geteerten Straßen, sondern nur noch über die von Dir aufgezählten Feldwege, Schotterwege oder auch Wiesen fahren...

Aber nicht nur das: Nur rund ein Drittel der Steuern, die unmittelbar durch KFZ-Nutzung gewonnen werden, also hauptsächlich Mineralöl-, KFZ-, Öko- und Mehrwertsteuer, werden für den Erhalt und den Ausbau des Straßen- UND Schienennetzes verwendet. Im Jahr 2004 zahlten z.B. Autofahrer ca. 51 Milliarden Euro an Steuern, die direkt durch die Fahrzeugnutzung erhoben wurden, jedoch wurden nur 17 Milliarden Euro (!) davon für den Straßenbau und -erhalt ausgegeben. Die restlichen 34 Milliarden vom Autofahrer gezahlten Steuern, also über 65%, werden für was völlig anderes verbraucht, u.a. zur Senkung der Lohnnebenkosten, aber auch zur Finanzierung vieler anderer Bereiche, die mit dem Autofahren nichts zu tun haben.

Also: Der Umstieg auf alternative steuerbefreite oder -begünstigte Antriebsarten würde für den Staat bzw- für die Bundesländer zu großen Mindereinnahmen führen. Außerdem sind auch Gasvorräte begrenzt. Da auch die Herstellung von z.B. Biodiesel in den benötigten Mengen bei weitem nicht möglich ist, kann auch Biokraftstoff keine sinnvolle Alternative sein. Die Schwierigkeiten und Mehrkosten bei der Nutzung von Biokraftstoff im Fahrzeug lasse ich dabei mal außen vor.
Weitere getestete Alternative ist der Wasserstoffantrieb. Unabhängig vom verwendeten System zur Herstellung des Wasserstoffes haben alle Systeme das Problem, dass bei der Herstellung von Wasserstoff mehr Energie benötigt wird, als später aus diesem Wasserstoff gewonnen werden kann. Dabei ist die NUTZUNG von Wasserstoff natürlich sehr emissionsarm, jedoch mussse man die Emissionen bei der HERSTELLUNG mitrechnen. Und da fällt die Bilanz dann sogar negativ aus, da der Wirkungsgrad einfach zu schlecht ist. Somit ist Wasserstoff sogar kontraproduktiv, weil mehr Abgase entstehen, als eingespart werden. Außer man entscheidet sich für die Nutzung von Atomstrom bei der Herstellung. Ansonsten muss man erst eine Energiegewinnung erfinden, die ökologisch verträglicher und dabei auch effizient ist.

Naja, soviel zu der Frage. Nun wurd es doch länger als geplant, aber nun is jut. :D


PS: Ich will nicht den Eindruck erwecken, ich find die ganzen Überlegungen für alternative Antriebsarten schlecht. Ich verkaufe selbst Gasfahrzeuge und kann die Nutzung aus Kostengründen durchaus nachvollziehen! Jedoch sehe ich in naher Zukunft keine sinnvolle ökologische Antriebsart, die dabei finanzierbar ist, so dass der Staat trotzdem auf keine Steuereinnahmen verzichten muss. :(
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Beitragvon untermieter1 » Fr 29.12.2006, 16:50

@Daniel:
Wollte dich damit auch nicht angreifen, sondern dir nur die für die meisten sinnvollere Alternative aufzeigen.

@Walli:
Sicher hast du Recht mit deinen Behauptungen, dass vieles übr die Steuereinnahmen finanziert wird. Jedoch lebe ich jetzt und heute, und wenn ich mein Auto heute mit 6€ statt 11-12€ bewegen kann, dann mach ich das :)

Achso, hier vielleicht mal eine Lösung für das Energieproblem...
Schaut euch mal die folgende Grafik an, die markierten Stellen müsste man mit Kollektoren vollstellen. Da seht ihr mal wie "wenig" man braucht um den gesamten Energiebedarf von Europa und der Welt zu decken.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Fullneed.jpg
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Beitragvon Marcel D. » Mo 01.01.2007, 22:02

Sparen ist ja ganz gut und schoen - nur sind es gerade die Leute mit der "Geiz ist geil"-Mentalitaet, die die de Preise nach oben treiben!

Aber wenn man eh immer das billigste nimmt ist da ja egal.. :lol:
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Beitragvon Ratiohrs » Fr 25.02.2011, 15:31

Was ich ganz interessant finde, der thread ist von 2004 mit einem Benzinpreis von 1,50€ ich habe eben noch gemeckert, wie teuer doch das Benzin geworden ist und laut ADAC ( http://www.finanznachrichten.de/nachric ... er-016.htm ) liegt der durchschnittliche Benzinpreis in D bei 1,50€ oO

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Beitragvon mischi-kufa » Fr 25.02.2011, 18:04

bei uns am Bodenseekostet das Super heute 162€, aber wofür gibts denn bei uns auch die Grenze nach Österreich Super 137€ :D
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Beitragvon grins » Sa 26.02.2011, 11:50

hier kann man wunderbar die entwicklung dieses Hoax begutachten...
http://hoax-info.tubit.tu-berlin.de/hoax/tanken.shtml
Dise Meldung wird auch mit Sicherheit weiterhin die E-Mail Postfächer verstopfen...
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Beitragvon Berger » Mi 10.08.2011, 12:59

Ich dachte ja immer , dass es keinen Unterschied macht, ob ich nun zu einer Noname Tankstelle fahre und einen Cent weniger zahle, dafür aber einen längeren Weg zur Tankstelle habe. Natürlich habe ich immer versucht, unterwegs eine dieser Tankstellen zu finden, aber das hat auch nicht immer geklappt. Seit neuestem gibt es aber eine bei uns um die Ecke, gleich gegenüber vom Supermarkt, wo ich eh immer die Aldi Nord Angebote checke. Das ist sehr praktisch, weil ich da sowieso täglich vorbeifahre.
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