Vorteilsregel

Auslegung der Regeln, die letzten Regeländerungen etc.

Vorteilsregel

Beitragvon SiKo » Mo 02.03.2009, 09:26

Ich hätte da mal eine Frage zur Vorteilsregel:
Und zwar Ecke für eine Mannschaft, der Ball wird abgewehrt und der Torwart ist noch im Raum, der Angreifer fährt dem zweiten Verteidiger ins Rad, sodass dieser in den Raum gedrückt wird, der Torwart könnte hinter dem Ball herfahren und ins leere Tor schießen. Ist eindeutig ein Foul des Angreifers, aber kann man da Vorteil laufen lassen? Weil die Verteidigende Mannschaft ist ja mit 2 Mann im Raum. Oder muss ich das abpfeiffen und Freistoss geben?
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Beitragvon untermieter1 » Mo 02.03.2009, 10:06

Ich würde sagen Vorteil. Bei anderen Vergehen bzw. Regelverstößen wird ja auch Vorteil laufen gelassen.
Also wenn der Schiri nicht vorschnell pfeift dann aufjedenfall Vorteil, finde die Situation eigentlich eindeutig.
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Beitragvon uhu » Mo 02.03.2009, 10:41

Also ich würde Freistoß geben, aber auch nur wenn der Torwart sich nicht bewegt. Wenn er Anstalten macht dem Ball sofort hinterher zu fahren und abzusehen ist, dass er als Erstes am Ball ist, dann Vorteil.
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Beitragvon doc » Mo 02.03.2009, 12:27

uhu hat geschrieben:Also ich würde Freistoß geben, aber auch nur wenn der Torwart sich nicht bewegt. Wenn er Anstalten macht dem Ball sofort hinterher zu fahren und abzusehen ist, dass er als Erstes am Ball ist, dann Vorteil.

nun "vorteil" heißt "vorteil", da sich daraus ein vorteil ergibt - sagt ja
eigentlich schon der name. sollte dies nicht der fall sein, ist selbstverständlich
auf foul zu entscheiden. der fall ist eigentlich recht klar - egal, ob sich
ein, zwei, drei oder vier spieler im raum befinden. sollte der torhüter
nach aktiver vorteilsregel jedoch das tor nicht treffen, darf nachträglich
nicht auf freischlag entschieden werden...
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Beitragvon SiKo » Mo 02.03.2009, 12:36

Meine Überlegnung war halt nur, das die Mannschaft die den Vorteil bekommt ja dann mit 2 Mann im Raum ist und ob man dann noch Vorteil geben kann, bin jetzt mal davon ausgegangen, dass der Torwart als erstes am Ball ist. Wenn ich also eure Antworten lese würdet ihr alle Vorteil geben.
@ Doc, das ich den Vorteil nicht zurück pfeifen kann ist mir klar, mir geht es nur darum, ob ich überhaupt Vorteil laufen lassen kann.

untermieter1 hat geschrieben:Ich würde sagen Vorteil. Bei anderen Vergehen bzw. Regelverstößen wird ja auch Vorteil laufen gelassen.
Also wenn der Schiri nicht vorschnell pfeift dann aufjedenfall Vorteil, finde die Situation eigentlich eindeutig.


Welche anderen Regelverstöße meinst du jetzt, wo die Mannschaft die den Vorteil bekommt durch ein Foul des Gegners einen Regelverstoß begeht und trotzdem auf Vorteil entschieden wird. Mir fällt so auf Anhieb nichts ein.
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Beitragvon untermieter1 » Di 03.03.2009, 09:48

Also in deinem Beispiel fährt der abwehrende Spiele ja nicht absichtlich in den Raum und verursacht den 4m - er wird ja hinein gedrückt. Warum sollte es dann 4m geben? Deswegen halt Vorteil wenn der Torwart die Situation nutzen kann, ansonsten Freistoß dort wo das Foul passiert ist.
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Beitragvon SiKo » Di 03.03.2009, 12:42

Das es keinen 4 Meter gibt ist mir auch klar, da er ja gefoult wird.
Ging mir nur darum, ob Vorteil oder Freistoß.
Meinte nur ob man trotz eines Regelverstoßes (natürlich durch ein Foul) noch Vorteil geben kann.
Hätte jetzt gesagt, das ist genau die selbe Situation, wie wenn ein Spieler gefoult wird und z.B. unmittelbar durch das Foul auf dem Boden liegend gegen den Ball kommt und dann sein Partner wieder an den Ball kommt. Würdet ihr dann Vorteil geben?
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Beitragvon Headi » Di 03.03.2009, 14:11

SiKo hat geschrieben:Hätte jetzt gesagt, das ist genau die selbe Situation, wie wenn ein Spieler gefoult wird und z.B. unmittelbar durch das Foul auf dem Boden liegend gegen den Ball kommt und dann sein Partner wieder an den Ball kommt. Würdet ihr dann Vorteil geben?


Natürlich kann man auch da Vorteil laufen lassen, da dieser deutlich erkennbar ist denn der Angreifer kann allein auf den Torwart zufahren. Allerdings glaube ich, dass besagte Situation doch meistens abgepfiffen wird.
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Beitragvon untermieter1 » Di 03.03.2009, 18:03

Meinte nur ob man trotz eines Regelverstoßes (natürlich durch ein Foul) noch Vorteil geben kann.

Die Vorteilsregel gilt eigentlich nur bei Regelverstößen. Ansonsten bräuchte man ja kein Vorteil :wink:
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Beitragvon Mobbl » Di 03.03.2009, 18:04

Zwei gegen Einen, Einer vor leerem Tor, sogar Einer gegen Einen.

Wenn man, aus welchem Grund auch immer, den Vorteil abpfeift, „belohnt“ man den foul Spielenden. Der spielt doch nur dann foul, wenn er sich regulär nicht mehr zu helfen weis.

Meine Boys bekommen einen Anpfiff, fallen sie wegen pillepalle ab, es sei in vorteilhafter Position.
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Beitragvon BlindeNuss » Di 03.03.2009, 20:40

Aber wenn der Ball berührt wird von einem nicht spielberechtigten Spieler?
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Beitragvon doc » Di 03.03.2009, 20:45

mal ehrlich: ist es eher von vorteil, wenn der torhüter einen freischlag
auf seinem eigenen ohne-ball-punkt bekommt oder alleine mit ball in
richtung gegnerisches tor fährt?

...egal, welche art von regelverstoß die beiden gegenspieler begehen,
ist es in diesem falle doch immer richtig, das spiel weiterlaufen zu lassen.

es würde gleich viel sinn machen, darüber zu diskutieren, ob ohne-ball
gegeben wird.
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Beitragvon doc » Di 03.03.2009, 20:46

BlindeNuss hat geschrieben:Aber wenn der Ball berührt wird von einem nicht spielberechtigten Spieler?

da ergibt sich ein neuer sachverhalt.
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Beitragvon Mobbl » Mi 04.03.2009, 00:09

Wenn er dadurch in Vorteil kommt, oder bleibt... Tor ist besser als Freischlag.

Hatten mal vor Jahren ein Spiel in Stein. Da erzielten wir fünf Tore nach Fouls. alle Tore wurden zurück gepfiffen und mit Freischlag für uns "belohnt", immer so zehn Meter vom gegnerischen Tor weg. Da kommt Freude auf.

Ps: das Spiel verloren wir am Schluss mit 2: 3
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Beitragvon BlindeNuss » Fr 06.03.2009, 07:08

Sorry Mobbl, seh ich anders.

Wenn mein Partner ab ist und denn Ball berührt is einfach Pech.
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Beitragvon doc » Fr 06.03.2009, 09:17

muß ich der blinden nuß absolut zustimmen - wenn ein nicht
spielberechtigter spieler den ball kontaktiert, muß gepfiffen werden.

ausnahme: der ball setzt nach kontakt mit einem nicht spielberechtigten
spieler ohne weiteres zutun seinen weg in dessen tor fort...
(beispiele: mißglückter abwehrversuch, handspiel außerhalb des
strafraumes, etc.=
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Beitragvon Rainer13 » Fr 06.03.2009, 20:34

da stelle ich mir gerade folgende situation vor: der abgekommene spieler tritt in seiner panik (um das spiel zu seinen gunsten zu unterbrechen) den ball mit dem fuß genau in den weg des angreifers, der somit freie bahn zum leeren tor hat.... :D da kommt der pfiff und die entscheidung auf freischlag irgendwo im niemandsland... :( auweia
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Beitragvon doc » So 08.03.2009, 09:19

hm, eigentlich doch eine ganz alltägliche situation und ein ganz
normaler, legitimer, fairer weg das spiel zu unterbrechen...
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Beitragvon Mobbl » Mi 11.03.2009, 19:13

Äh Doc,

sehe ich das richtig?

Ein Gegner foult Dich, Du bleibst an Rad und lochst ein , ins gegnerische Tor. Der Schiri pfeift Tor für Dich, und Du bestehst auf Freischlag statt Tor?

Oder Du schießt den Ball ins Tor und ein nicht spielberechtigter Spieler berührt den Ball noch, der trotzdem ins Tor geht, dann bestehst Du auf Freischlag für Dich?

Ist nicht Dein Ernst :shock:

Für was gibt es dann die Vorteilregel?

Ich meine, wer fünfmal gefoult wird, trotzdem am Rad bleibt und fünfmal dabei ins g e g n e r i s c h e Tor schießt, bekommt zur Belohnung Freischläge??? :o
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Beitragvon Mobbl » Mi 11.03.2009, 19:23

2.4 Vorteilregel
Da ein gegen die Regeln verstoßender Spieler niemals einen Vorteil aus
seinem Verstoß haben darf, kann der Kommissär die Unterbrechung
unterlassen, wenn trotz des Regelverstoßes die Gegenmannschaft klar im
Vorteil bleibt oder kommt.
Wenn ein Vorteil anerkannt wird, hat der Kommissär dies durch Armheben
(siehe Bild 2, Vorteil) anzuzeigen.
Ein Vorteil kann nicht mehr zurückgenommen werden
niemals!!!
Sorry muss noch ins Training
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Beitragvon doc » Mi 11.03.2009, 19:49

gegebenfalls ein wenig zu mißverständlich ausgedrückt, mobbl...
...es geht um die art des "fouls":

- berührt ein nicht spielberichtigter spieler den ball mit mit rad, fuß, hand
oder sonstigen körperteilen, so ist imho auf freischlag zu entscheiden -
außer der ball setzt seinen weg ohne weitere einwirkung ins tor fort
(beispiel: spieler versucht an der mittellinie einen drop-kick des gegners
mit der hand abzufangen, berührt den ball, welcher dennoch ins tor fluppert)

- wird ein foulspiel der art "falsche seite", "stoßen", etc. begangen, ist
meines erachtens abzuwarten, wie sich das spiel entwickelt und ob der
gefoulte ggf. das spiel fortsetzen kann und daraus einen vorteil zieht. ich
verstehe nicht ganz, weshalb in solchen situationen leider viel zu oft zu früh
abgepfiffen wird - die zwei sekunden kosten doch nix
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Beitragvon Mobbl » Mi 11.03.2009, 23:00

o.K. Da sind wir wieder bei die Leut. Die Pfeife gehört in die Hand, nicht in den Mund.
Sonntags in der Bayernliga dachte ich schon, die Vorteilregel wäre außer Kraft.
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Beitragvon Commander » Do 12.03.2009, 02:28

doc hat geschrieben:- berührt ein nicht spielberichtigter spieler den ball mit mit rad, fuß, hand
oder sonstigen körperteilen, so ist imho auf freischlag zu entscheiden -
außer der ball setzt seinen weg ohne weitere einwirkung ins tor fort
(beispiel: spieler versucht an der mittellinie einen drop-kick des gegners
mit der hand abzufangen, berührt den ball, welcher dennoch ins tor fluppert)

- wird ein foulspiel der art "falsche seite", "stoßen", etc. begangen, ist
meines erachtens abzuwarten, wie sich das spiel entwickelt und ob der
gefoulte ggf. das spiel fortsetzen kann und daraus einen vorteil zieht. ich
verstehe nicht ganz, weshalb in solchen situationen leider viel zu oft zu früh
abgepfiffen wird - die zwei sekunden kosten doch nix


Also diese Unterscheidung leutet mir nicht ein...
Warum sollte ich zwingend abpfeifen, wenn ein nicht spielberechtigter Spieler den Ball berührt? Solange die andere Mannschaft weiterhin einen Vorteil aus diesem Regelverstoß hat (z.B. weil der Ball danach weiterhin unbedrängt im Feld rollt und der Mannschaft sich eine gute Chance bietet, o.ä.), geht es weiter...
Die Vorteilsregel greift, solange die andere Mannschaft einen Vorteil aus dem Regelverstoß ziehen kann. Eine Einschränkung auf bestimmte Fouls ist im Reglement nicht vorgesehen.
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Beitragvon doc » Do 12.03.2009, 03:14

prinzipiell interessant, dein einwurf.
...ich bin auf antworten gespannt.
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Beitragvon untermieter1 » Do 12.03.2009, 09:38

Warum sollte ich zwingend abpfeifen, wenn ein nicht spielberechtigter Spieler den Ball berührt?

Sehe ich genauso. Zwingend Abpfeifen würde ich auch nicht und wird auch nicht gemacht.
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Beitragvon Mobbl » Do 12.03.2009, 15:40

Also,
ein mir sehr bekannter Spieler, der an der WM in Chemnitz eine tolle Schiri Leistung geboten hat, sagte mal zu dem Thema, nach so einem Vorteil wird das Spiel härter.

Hm, die Regel ist in gleichem Schriftbild und Größe gedruckt, wie die anderen, ist klar formuliert und gilt auch nicht weniger.

Ich meine, wenn ein Spieler deshalb die Keule auspackt, greife ich zur Brust- oder Arsch- Karte und der Fall hat sich.

Weder der Schiri, noch der Spieler, der mit Fleiß und Geschick aus einem Foul gegen sich, seine Vorteile ziehen kann, darf doch nicht von einem "Rambo" erpresst werden.
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Beitragvon Rainer13 » Fr 13.03.2009, 20:33

klar hat der schiri einfluss auf die härte des spiels. immer dann wenn er viel laufen lässt kommt es auch mal zu harten aktionen um den gegner "ausreichend" zu stoppen....ist halt so.
wird umgekehrt jede unregelmäßigkeit abgepfiffen, kriegt mann das spiel in den griff, die spieler einen tinitus und die rolle des hauptdarstellers auf dem feld steht auch schnell fest....so was braucht kein mensch, schon gar kein radballer (oder zuschauer).
gern bemühe ich das phrasenschwein, denn die wahre wahrheit liegt da irgendwo in der mitte der fingerspitzen....

übrigens....karten gegen keule...das gefällt mir. da schließ ich mich mal locker an.
Rainer13
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